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Junkers Lager 1

An der heutigen Forstbachstraße 2 wurden Steinbaracken als Werkswohnungen für die »Junkers Flugzeug- und Motorenwerke AG" gebaut, welche gegen Ende des Krieges zu einem Arbeitslager für Zwangsarbeiter wurden. Das Lager war ausschließlich für »Westarbeiter", also Franzosen, Belgier, Holländer und Luxemburger vorgesehen. Zusammen mit dem »Junkers Lager 2" waren in insgesamt 28 Baracken ungefähr 3.000 Menschen untergebracht. Beim Luftangriff am 3. Oktober 1943 wurden die beiden Junkers-Lager erheblich zerstört.

Ab 1946 wurde das Areal als Sammellager für »Displaced Persons" aus Lettland und Estland genutzt und war unter dem Namen »Lettenlager" bekannt. 1949 befanden sich auf dem Areal begehrte Wohnungen und ein kleines Einkaufszentrum. Anfang der 70er Jahre wurden die Wohnungen für wohnungslose Menschen genutzt, bis diese Ende der 1970er Jahre abgerissen wurden.


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