netzwerke der ns-verfolgung in kassel
netzwerke der ns-verfolgung kasselprojekt

Projekt

Ein studentisches Rechercheprojekt der Universität Kassel und der Kunsthochschule Kassel im Sommersemester 2026.

Die Studierenden kartierten die Netzwerke und suchten nach Orten, an denen die NS-Verfolgung im Stadtraum heute noch sichtbar ist — oder gerade unsichtbar.

Im Sommersemester 2026 beschäftigten sich Studierende der Architektur, der Stadtplanung, des Produktdesigns und der visuellen Kommunikation von der Universität Kassel und der Kunsthochschule Kassel mit dieser Thematik. Ziel des Projektes war, Aspekte des Themas im Stadtraum heute temporär sichtbar zu machen.

Auf Basis einer fünfwöchigen Recherche zu von der Gestapo verfolgten Opfergruppen in Kassel und Nordhessen sowie zum hiesigen Rechtsextremismus seit 1990 kartierten die Studierenden die Orte zu den Themen. Hiervon ausgehend konzipierten sie Interventionen im Stadtraum, um einzelne Sachverhalte exemplarisch, punktuell und temporär sichtbar zu machen.

Auf Wunsch der Studierenden fiel der Fokus auf oft sonst weniger beachtete Opfergruppen, auch wenn Jüdinnen und Juden die mit Abstand am härtesten betroffen waren und in der Anfangszeit des Regimes zudem vor allem politische Gegner verfolgt wurden.

Die Interventionen im Kasseler Stadtraum werden vom 25. September bis zum 30. Oktober realisiert. Begleitend findet eine Ausstellung am Orbit im Königstor neben dem Polizeipräsidium statt. Diese Website dokumentiert die Ergebnisse des Projekts.


Mitwirkende

Studierende

Yara Lee Bielefeld, Elisabeth Eckart, Martina Gröger, Surya Kugachandran, Timo Päschke, Charlotte Paulzen, Mikael Roushani Zafaranlu, Paula Terwort, Charlie Warszawa

Betreuung

Marco Fiedler, Philipp Oswalt und Conny Weckmann

Kooperation

In Kooperation mit der Initiative Gedenkort Polizeipräsidium Königstor e.V., realisiert mit Unterstützung von Service Learning Uni Kassel und Pfeiffer-Stiftung.

Hinweis

Dieses studentische Projekt wurde innerhalb kurzer Zeit nach bestem Wissen und Gewissen erarbeitet. Trotz sorgfältiger Recherche können Fehler oder Unvollständigkeiten nicht ausgeschlossen werden, diese berühren jedoch nicht die grundlegende Aussage und Zielsetzung der Arbeiten. Wir haben in der Ausstellung auf ausführliche Quellenverweise verzichtet, die aber in den von Studierenden erstellten Hausarbeiten aufgeführt sind.


Schriften

Für die Gestaltung der Website und der Plakate wurden drei Schriften verwendet:

  • Newspaper Experi — Überschriften.
  • Polizeiprasidium — Fließtext.
  • Timoszahlen — Zahlen, Datumsangaben.

Alle drei wurden von Studierenden der visuellen Kommunikation gestaltet und sind nur für den Projektkontext lizenziert.